Die 5. Deutsch-Russischen Dokumentarfilmtage
1.-4. Oktober 2015

Kino

Koktebel Stones

Koktebelskie kameshki
Die Geschichte der kleinen Siedlung Koktebel im Osten der Krim ist die Chronik des Fin de siècle russischer Poesie. Berühmte Meister wie Maximilian Voloshin, Valerii Bryusov, Andrei Bely, Alexei Tolstoi und andere besuchten zu verschiedenen Zeiten diesen Ort.
1. Oktober, 12:00

Dach der Welt

Krysha mira. Pamir
An der Quelle des sowjetischen Dokumentarfilms. Der Filmemacher, der Bote der russischen Kultur, hielt ohne barbarische Leidenschaft, für den russischen und europäischen Zuschauer die absolut neue Welt einer fremden, anders aufgebauten Zivilisation fest.
1. Oktober, 17:00

Hotel Bellevue

Der Dokumentarfilm begibt sich auf eine bewegende Zeitreise bis in die frühen 60er Jahre. In Interviews und poetischen Bildern wird das Hotel Bellevue in der ehemaligen „Zonengrenzstadt“ Lauenburg/Elbe portraitiert — ein Familienbetrieb zwischen Tradition und Wandel.
2. Oktober, 12:00

Der Fährmann und seine Frau

Im spärlich besiedelten, südwestlichen Mecklenburg-Vorpommern lebt ein Fährmann zusammen mit seiner Frau am Ufer der Elde. Seit 70 Jahren bringt er mit seinem kleinen Boot Passanten über den Fluss, so wie zuvor sein Großvater.
2. Oktober, 12:25

Atlantis des russischen Nordens

Atlantida Russkogo Severa
Der russische Norden ist ein patriarchalischer, urwüchsiger Teil des russischen historischen Erbes, der sich an der Grenze des Verschwindens befindet. Einzigartige Holzbaukunst, ländliche Gemeindelebensart, Religiosität – das alles stand ein Jahrhundert lang unter dem Beschuss der Bolschewiken, und widersteht jetzt mit aller Kraft der Globalisierung.
2. Oktober, 19:00

The Last Russian Limousine

Poslednij limusin
Das Lichatschow-Werk (ZIL) ist eine grandiose Ruine im Süd-Osten von Moskau, Zentrumsnahe. Der Film erzählt vom Alltag der Arbeiter einiger Abteilungen des sterbenden Werkes. Erstmal nach 20 Jahren erhielten die erfahrenen Arbeiter, die nicht nur ein Jahrzehnt im Werk gearbeitet hatten, einen Auftrag vom Verteidigungsministerium der RF, drei Limousinen für die Teilnahme an der Siegesparade zu bauen, und zwar im engen Zeitfenster.
3. Oktober, 14:30

Mama

Die Hauptheldin ist 96 Jahre alt. Jahrelang bleibt sie zu Hause, weiß nicht genau, welcher Tag heute ist, erinnert sich nicht immer, wer von ihren Nächsten nicht mehr lebt. So ein Leben nennt man ein Dasein. In der Tat ist dieses Leben voll von Sinn und Emotionen — die sich wandelnde Natur vor dem Fenster, Sorgen um Verwandte — auch wenn sie schon lange gestorben sind – und eine unvergängliche Zärtlichkeit zu denen, die sie umgeben. Das wird wichtiger als Details von Zeit und Raum oder die Genauigkeit der Erinnerungen.
3. Oktober, 16:00

Together

Wmeste
Zwei sind unterwegs. Aufregung, dienstliche Telefonate, Spiele, eine Chausseekurve, eine Schaukel und wieder Telefonate… In diesem Jahr haben sie sich kaum gesehen — Vater und Tochter — und waren lange nicht zu zweit. Zwei aufeinander gerichtete Kameras, verschiedene Ängste, ein Raum. Und eine Frage: zurückkehren oder doch die Reise zusammen fortsetzen?
3. Oktober, 16:30

An der Angstgrenze

Na poroge stracha
3. Oktober, 19:30

Nacht der Kurzfilme “German Shorts”

Dieses Pogramm wird von der KurzFilmAgentur Hamburg zur Verfügung gestellt
3. Oktober, 22:30

Deckname Pirat

Die Stasi, die NSA, die CIA – diese Organisationen sind Puzzlestücke des großen Bildes deutsch-deutscher Geschichte, das „Deckname Pirat“ aus einem ganz neuen Blickwinkel vorstellt.
4. Oktober, 14:30

Das verschwundene m

Maria Hemmlebs persönlicher Film über ihren Bruder Lukas ist auch eine Hommage an die universelle Sprache des Theaters.
4. Oktober, 17:00

Schnee von gestern

Еin epischer Dokumentarfilm über Familiengeschichten, die vererbt werden wie die Farbe der Augen. Eine persönliche Reise zwischen Israel und Deutschland.
4. Oktober, 19:30
Made by Tim Glushkov